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TDF: Zufällig in der Spitzengruppe

Der Ruhetag gestern verlief relativ unspektakulär. Das wichtigste Thema ist natürlich die Zukunft des Teams. Leider gab es noch keine Entscheidung. Keiner weiß, ob es das Team noch gibt oder nicht. Es wird viel geredet. Viele machen sich Sorgen. Nicht unbedingt die Fahrer. Es gehören ja noch viel mehr zu dem Team. Die Betreuer haben Existenzängste. Wir Profis kommen sicher unter. Aber als Masseur, der nur einen Jahresvertrag hat, ist es schwer, wenn man nicht gerade die Vertrauensperson von einem Spitzenmann ist. Die Situation drückt hinter den Kulissen schon ein wenig auf die Stimmung.

Attacke, Loch zu fahren, Attacke, Loch zu fahren. Die Etappe heute war wirklich hart. Uns darf ja niemand durch die Lappen gehen, der Cav im Kampf um das Grüne Trikot gefährlich werden könnte. Besonders ich sollte darauf am Anfang achten. Dann ging plötzlich die entscheidende Gruppe des Tages und ich saß mit drin. Natürlich habe ich mit durchgezogen, weil wir viele waren und so die Punkte bei den Sprintwertungen unter uns ausmachen konnten. Bei dem ganzen Gebolze am Anfang habe ich schon ziemlich viele Körner auf die Straße geschmissen. Leider hat es dann am Ende nur zu Platz vier gereicht. Der Etappensieg hatte zwar keine Priorität, aber wenn man vorne mit dabei ist, will man um den Sieg mitfahren. Dennoch war es schön, mal wieder vorne zu fahren und das Rennen mitzugestalten. Für die Moral war der heutige Tag gar nicht schlecht, auch wenn mir jetzt die Beine ordentlich brummen.

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