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Gute Form bei der Eneco

Obwohl wir das Mannschaftszeitfahren gestern mit sechs Sekunden verloren haben, gehen wir mit Blick auf die WM mit viel Selbstbewusstsein aus diesem Rennen. Es war ein sehr harmonischer Auftritt und gegen BMC zu verlieren ist keine Schande. Sie standen mit dem WM-Aufgebot am Start. Wo wir jetzt die Sekunden verloren haben, ist spekulativ. Fest steht, wir waren mit einem Fahrer weniger am Start, weil Tom nach seinem erneuten Sturz auf den Kopf aus dem Rennen genommen wurde. Auf so eine lange Distanz merkt man das natürlich, vor allem bei einem so guten Mannschaftszeitfahrer wie Tom, der viel Tempohärte hat.

Ich persönlich bin auch sehr zufrieden. Meine Form wird immer besser. Die ersten beiden Tage hier bei der Eneco liefen noch nicht so gut. Ich hatte eine Woche komplett rausgenommen und dann braucht es bei mir immer eine Weile, bis der Motor wieder richtig anspringt. Jetzt läuft er aber.

Für alle, die etwas genauer hingesehen haben: Ja, ich habe wieder auf meine alte Zeitfahrposition gewechselt und fühle mich damit sehr wohl. Auch das Feedback von meinen Teamkollegen geht in die richtige Richtung. Es tat ihnen angeblich sehr weh, wenn ich in der Führung war. Sehr gut! Immer ein gutes Zeichen, wenn die Jungs am Hinterrad richtig leiden ;-)

Ich bin jetzt Dritter in der Gesamtwertung und optimistisch für die letzten beiden Tage. Alles ist noch möglich.

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Fotos: roth-foto.de

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